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	<title>BIRD UX</title>
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	<description>Boutique UX Agentur in Mannheim und Berlin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 21 Apr 2026 12:37:32 +0000</lastBuildDate>
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	<title>BIRD UX</title>
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	<item>
		<title>Bird UX gestaltet neue WCAG-AA konforme HTML-Newsletter für die RPTU</title>
		<link>https://birdux.studio/wcag-aa-html-newsletter-rptu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jennifer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 12:11:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studio News]]></category>
		<category><![CDATA[RPTU]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) hat Bird UX mit der Neugestaltung ihrer internen Rundmails beauftragt. Die bisher rein textbasierten Rundmails sollten in moderne, barrierefreie HTML-Mailings transformiert werden, die Lust auf Lesen machen.&#160; Zuvor erreichten die Informationen Studierende und Mitarbeitende als unformatierte Textblöcke, das ist zwar funktional, aber wenig einladend. Unser Auftrag umfasste die Entwicklung [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) hat Bird UX mit der Neugestaltung ihrer internen Rundmails beauftragt. Die bisher rein textbasierten Rundmails sollten in moderne, barrierefreie HTML-Mailings transformiert werden, die Lust auf Lesen machen.&nbsp;</strong></p>



<p>Zuvor erreichten die Informationen Studierende und Mitarbeitende als unformatierte Textblöcke, das ist zwar funktional, aber wenig einladend. Unser Auftrag umfasste die Entwicklung zweier Rundmail-Templates (Sammel- und Einzelrundmail) jeweils für Desktop und Mobile, unter Einhaltung der WCAG-AA-Richtlinien.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Von nüchternem Plain Text zu strukturiertem Design, Scannbarbeit und schneller Orientierung</h2>



<p></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="665" height="445" src="https://birdux.studio/wp-content/uploads/2026/04/RPTU-WCAG-konformer-Newsletter-Design-vorher-BIRD-UX-1.jpg" alt="" class="wp-image-27215" srcset="https://birdux.studio/wp-content/uploads/2026/04/RPTU-WCAG-konformer-Newsletter-Design-vorher-BIRD-UX-1.jpg 665w, https://birdux.studio/wp-content/uploads/2026/04/RPTU-WCAG-konformer-Newsletter-Design-vorher-BIRD-UX-1-480x321.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 665px, 100vw" /></figure>



<p><em><em>Der RPTU-Newsletter vor dem Re-Design: eine rein textbasierte E-Mail mit lagem, unformatierten Text.&nbsp;</em></em></p>



<p></p>



<p><strong>Gerade im Newsletter spielen visuelle Hierarchie und das Gestaltprinzip der Nähe/Proximity</strong> eine große Rolle. Denn je schneller Empfänger*innen wahrnehmen und verstehen können, ob und welche Inhalte für sie relevant sind, desto eher beschäftigen sie sich mit dem Inhalt. Dies ist vor allen Dingen bei Informationen, die regelmäßig im Postfach landen (müssen) relevant, da es sonst passieren kann, dass Reflex (Mail löschen)  statt Reflexion (sich mit dem Inhalt der Mail beschäftigen) dominiert. </p>



<p>Beim Design der RPTU HTML- Newsletter hatten deshalb Typografie, Farbkombinationen, sowie Abstände und Whitespace unsere ganze Aufmerksamkeit, da sich damit Struktur und Orientierung schaffen lassen. Zusätzlich musste das Design natürlich am bestehenden Corporate Design orientieren und zusätzlich WCAG 2.2-AA konform sein.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie wir 20 Themen, 3 Zielgruppen und 3 Veranstaltungslocations unter einen Hut brachten</h3>



<p></p>



<p><strong>Für die Sammelrundmail, die thematisch eine ganze Reihe an Inhalten für diverse Zielgruppen umfasst, gestalteten wir eine Lösung mit klarer Headline Struktur, Icons und Farbcodierung.</strong></p>



<p>Aus zuvor 20 Themen für drei Empfängergruppen (Studierende, Mitarbeitende, alle) an drei Standorten (Kaiserslautern, Landau, alle oder online) wurden 6 Themencluster (Veranstaltungen &#8211; Freizeit, Veranstaltungen &#8211; Lehre, Veranstaltungen &#8211; allgemein, Meldungen, Campus (Life), Sonstiges), die farblich codiert wurden.&nbsp;</p>



<p>Die Farbcodierung der Themencluster erhöht die Orientierung und Informationserfassung erheblich und hilft den Empfänger*innen, relevante Informationen auf einen Blick zu erfassen. Zudem konnten wir aus dem Icon Fundus der RPTU geeignete Icons auswählen, welche ideale visuelle Anker für die Unterthemen (z. B. Veranstaltungen &#8211; Freizeit/Sport) sind.</p>



<p>Zusätzlich erforderten technische Vorgaben wie Dateigröße und die Verwendung websicherer Schriften (Arial statt der im Corporate Design vorgesehen Hausschrift) pragmatische Lösungen.</p>



<p></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="665" height="445" src="https://birdux.studio/wp-content/uploads/2026/04/RPTU-WCAG-konformer-Newsletter-Design-nachher-BIRD-UX.jpg" alt="Layouts der neuen HTML-Rundmail für die Viewports Desktop und mobil. Der Desktop Newsletter zeigt den Header und Informationen des Themenclusters Veranstaltungen - Freizeit/Sport. Der mobile Newsletter zeigt Einträge aus dem gleich Cluster und zudem Einträge des Clusters Veranstaltungen - Lehre/Wissenschaft. Beide Layouts zeigen strukturierte Typografie und klarer Informationshierarchie mit Farbcodierung der Cluster." class="wp-image-27220" srcset="https://birdux.studio/wp-content/uploads/2026/04/RPTU-WCAG-konformer-Newsletter-Design-nachher-BIRD-UX.jpg 665w, https://birdux.studio/wp-content/uploads/2026/04/RPTU-WCAG-konformer-Newsletter-Design-nachher-BIRD-UX-480x321.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 665px, 100vw" /></figure>



<p><em>Der RPTU-Newsletter nach dem Re-Design: WCAG 2.2-AA konforme,</em> <em>strukturierte HTML-Rundmails mit farbcodierten Themenclustern, Icons für Unterthemen (Veranstaltungen &#8211; Freizeit/Sport und Veranstaltungen &#8211; Lehre/Wissenschaft) und klaren visuellen Hierarchien.</em></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommunikationsoptimierung mit durchdachter Struktur und Ästhetik</h2>



<p></p>



<p>Das Projekt zeigt, wie durchdachtes Design Kommunikation verbessert: Visuelle Hierarchien durch gezielt eingesetzte Schriftgrößen und Abstände lenken die Aufmerksamkeit, klare Strukturen erleichtern die Navigation, und Barrierefreiheit stellt sicher, dass wirklich alle Empfänger*innen die Informationen nutzen können.</p>



<p><strong>Die RPTU erreicht mit den neuen Mailing-Templates nun über 20.000 Studierende und Mitarbeitende an den zwei Standorten Kaiserslautern und Landau – mit Rundmails, die nicht nur besser aussehen, sondern laut Unternehmenskommunikation vor allem besser funktionieren.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">“Wir haben bisher nur positive Rückmeldungen erhalten. Die neue Rundmail bietet mit ihrer Struktur und dem neuen Design einen echten Mehrwert.”</h3>



<p><strong>Iris Fares, Universitätskommunikation RPTU</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GrowFlowFly &#8211; Digitales Partizipationstool für die Energiewende in der Landschaft: Abschlussbericht veröffentlicht</title>
		<link>https://birdux.studio/growflowfly-energiewende-partizipationstool-abschlussbericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jennifer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 16:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studio News]]></category>
		<category><![CDATA[GrowFlowFly]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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					<description><![CDATA[BIRD UX arbeitete von Herbst 2023 bis Frühjahr 2025 zusammen mit Claudius Brodmann (Claudius auf LinkedIn) an der UX Strategie und dem User Experience Design des Forschungsprojekts GrowFlowFly, ein Verbundprojekt der Technischen Universität München (TUM), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), RWTH Aachen University (RWTH) und der aratall GmbH.&#160; GrowFlowFly Abschlussbericht Kostenloser Download Vergangene Woche wurde nun der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>BIRD UX arbeitete von Herbst 2023 bis Frühjahr 2025 zusammen mit Claudius Brodmann (<a href="https://www.linkedin.com/in/claudius-brodmann/" target="_blank" rel="noopener">Claudius auf LinkedIn</a>) an der UX Strategie und dem User Experience Design des Forschungsprojekts GrowFlowFly, ein Verbundprojekt der Technischen Universität München (TUM), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), RWTH Aachen University (RWTH) und der aratall GmbH.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">GrowFlowFly Abschlussbericht<strong> </strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading">Kostenloser Download</h3>



<p></p>



<p>Vergangene Woche wurde nun der Abschlussbericht für GrowFlowFly veröffentlicht und kann bei <strong>ReNaTe (Repositorium für Naturwissenschaften und Technik) </strong>als PDF kostenfrei heruntergeladen werden: <a href="https://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/32703" target="_blank" rel="noopener">https://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/32703</a></p>



<p><strong>Ausschnitt aus der Zusammenfassung</strong>: “Die zunehmende Dringlichkeit der Transformation der Energieversorgung erfordert innovative Ansätze, um energetische und Flächenpotenziale optimal zu nutzen und positive Gestaltungspotenziale durch Bürger:innen stärker zu berücksichtigen. Ziel des Forschungsvorhabens war es, ein digitales Partizipationstool zu entwickeln und beispielhaft in zwei Strukturwandelregionen (NW &amp; ST) mit Expert:innen und Bürger:innen zu erproben. Damit sollte eine vergleichende Akzeptanzanalyse zwischen konventionellen Erneuerbaren Energien (EE) &#8211; Windenergieanlagen und Freiflächen-PV &#8211; und flächenextensiven innovativen EE &#8211; Agri-Photovoltaik, Floating-Photovoltaik, Airborne Wind Energy &#8211; durchgeführt sowie das Gestaltungs- und Beteiligungspotenzial des Tools evaluiert werden. Neben den technologischen Parametern der EE-Typen wurden zentrale Akzeptanzfaktoren, landschaftsstrukturelle Raumansprüche, sowie User Experience und Gamification-Elemente als Rahmen-Parameter für ein Gamification-Tool interdisziplinär entwickelt. (&#8230;)”</p>



<p><strong>GrowFlowFly ist ein Paradebeispiel dafür, was gelingen kann, wenn Wissenschaft, Experience Design und Technologie als Team Hand in Hand arbeiten. Da User Experience Design dabei helfen kann, komplexe Inhalte und Informationen niedrigschwellig an Menschen ohne Vorwissen zu vermitteln, kann der Einsatz von UX Maßnahmen bei Forschungsprojekten eine entscheidende Rolle spielen.&nbsp;</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr zu den beteiligten Unternehmen und Organisationen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Verbundpartner und deren Ansprechpersonen</strong>: Technische Universität München (TUM) – <a href="https://www.professoren.tum.de/schoebel-rutschmann-soeren" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Sören Schöbel-Rutschmann</a>, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) – <a href="https://www.psych.uni-halle.de/abteilungen/sozial/mitarbeitende/huebner/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Gundula Hübner</a> (Umwelt- und Sozialpsychologie), RWTH Aachen University (RWTH) – <a href="https://www.fsd.rwth-aachen.de/cms/fsd/Das-Institut/Das-Team/Institutsleitung/~qcbp/Dieter-Moormann/?allou=1" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr.-Ing. Dieter Moormann</a> (Institut für Flugsystemdynamik), aratall GmbH, Osnabrück – Stefan W. Kauling, <a href="https://www.aratall.com/" target="_blank" rel="noopener">https://www.aratall.com/</a></li>



<li><strong>Die assoziierten Projektpartner</strong>: TU Delft, Projekt MEnergie (TH Köln et al.), Kreis Düren, Gemeinde Aldenhoven, Energieavantgarde Anhalt e. V. Dessau, Airborne Wind Europe aisbl – Brüssel, regstrom e. V. Halle, Saline Technikum (Berufliches Bildungswerk e. V., Halle Saalkreis), Next2Sun Agri-PV – Dillingen/Saar, Krinner GmbH Agri-PV – Straßkirchen, BayWa r. e. – Projektentwicklung PV DE München, Stadtwerke Düren.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere GrowFlowFly News auf unserem Studio Blog: </h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://birdux.studio/energiewende-computerspiel-growflowfly-mdr/"><strong>Das Spiel zur Energiewende – Der MDR berichtet über die ersten Tests des GrowFlowFly Projekts</strong></a> &#8211; Juni 2024 </li>



<li><strong><a href="https://birdux.studio/gemeinsam-nachhaltige-zukunft-zusammenarbeit-mit-tu-munchen-im-projekt-growflowfly/">Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft! Start der Zusammenarbeit mit der TU München im Verbundprojekt GrowFlowFly</a> </strong>&#8211; November 2023</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Duolingos UX Writing &#124; Teil 2: Von der Analyse zur Umsetzung</title>
		<link>https://birdux.studio/duolingos-ux-writing-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jennifer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 17:49:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Experience Design]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://birdux.studio/?p=26911</guid>

					<description><![CDATA[Warum der Kontext für UX Copy alles verändert und wie du den richtigen Ton findest. Kurzer Recap aus Teil 1: Wir haben analysiert, warum Duolingos &#8220;Bist du nur zurückgekommen, um mich zu ghosten?&#8221;-Notification so gut funktioniert. Unser Fazit: Es spielt mit Selbstironie statt Schuld, es gibt eine konsistente Produkt Persönlichkeit, es ist ehrlich und wird [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Warum der Kontext für UX Copy alles verändert und wie du den richtigen Ton findest.</strong></p>



<p><strong>Kurzer Recap aus Teil 1: </strong>Wir haben analysiert, warum Duolingos &#8220;Bist du nur zurückgekommen, um mich zu ghosten?&#8221;-Notification so gut funktioniert. Unser Fazit: Es spielt mit Selbstironie statt Schuld, es gibt eine konsistente Produkt Persönlichkeit, es ist ehrlich und wird perfekt getimed ausgespielt.&nbsp;<a href="https://birdux.studio/duolingos-ux-writing-teil-1/">Hier geht es zum Artikel “Im Ernst jetzt?” – Duolingos UX Writing | Teil 1: Die Anatomie einer funktionierenden Notification.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum derselbe Ton hier motiviert – und dort manipuliert</h2>



<p><strong>Hier kommen wir zur entscheidenden Frage: Warum funktioniert dieser Ton bei Duolingo, würde aber bei Instagram oder TikTok toxisch wirken?</strong></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="396" src="https://birdux.studio/wp-content/uploads/2025/10/UX-writing-notification-duolingo-BIRD-UX.jpeg" alt="Screenshot einer Duolingo-Benachrichtigung auf dunklem Hintergrund mit Text: 'Steffi, im Ernst jetzt? Bist du bloß zurückgekommen, um mich wieder zu ghosten? Jetzt mach aber eine Französischlektion!' Links das Duolingo-App-Icon mit grüner Eule mit neutralem Ausdruck, rechts daneben eine kleinere grüne Eule mit beleidigt-abgewandtem Gesichtsausdruck." class="wp-image-26900" srcset="https://birdux.studio/wp-content/uploads/2025/10/UX-writing-notification-duolingo-BIRD-UX.jpeg 750w, https://birdux.studio/wp-content/uploads/2025/10/UX-writing-notification-duolingo-BIRD-UX-480x253.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 750px, 100vw" /></figure>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Duolingo ist ein Lerntool</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Es geht um ein intrinsisches Ziel:</strong> ein Beispiel für einen „pleasurable troublemaker&#8221; nach Prof. Matthias Laschke, eine kleine, wohlwollende Störung, die mich gezielt dazu anregt, dranzubleiben und das eigene Verhalten reflektiert zu steuern (vgl auch Deci &amp; Ryan, 1985)</li>



<li><strong>Generiert Mehrwert:</strong> Die App bringt mich in meinen persönlichen Zielen weiter</li>



<li><strong>Alignment zum User Goal: </strong>Die App will dasselbe wie ich &#8211; Fortschritt</li>



<li><strong>Endlichkeit:</strong> Es gibt ein Ziel, kein endloses Engagement</li>
</ul>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Zum Vergleich: Social Media als Attention Trap</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Extrinsisches Ziel:</strong> Die App will meine Zeit, ich will z.B. Zerstreuung</li>



<li><strong>Fraglicher Mehrwert:</strong> Mehr Scrollen ≠ mehr Lebensqualität</li>



<li><strong>Misalignment:</strong> Die App will meine Aufmerksamkeit um diese zu verkaufen</li>



<li><strong>Endlosigkeit:</strong> Es gibt nie genug, nie ein &#8220;Fertig&#8221;</li>
</ul>



<p><strong>Die ethische Grenze liegt im Purpose<em>.</em></strong> Dieselben UX-Techniken können motivierend oder manipulativ sein – je nachdem, ob sie mir helfen, meine Ziele zu erreichen, oder mich von meinen Zielen ablenken. (Cialdini 2008; Fogg, 2003). Dabei liefert die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan (1985) eine wichtige psychologische Grundlage: Sie hebt hervor, dass Menschen besonders dann motiviert und zufrieden sind, wenn ihr Bedürfnis nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit gestärkt wird. Dies zeigt, warum ehrliche, transparente und auf das Wohl der Nutzer*innen abzielende Gestaltung ethisch und wirksam ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für die Praxis: Ein Framework für ethisches Engagement</h2>



<p>Wir haben einen einfachen und alltagstauglichen Fragentest entwickelt, um zu prüfen, ob eine Engagement-Strategie ethisch vertretbar ist.</p>



<p><strong>Die 3-Fragen-Methode:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Hilft es dem User, sein eigenes Ziel zu erreichen?</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Ja &#8211; bei Duolingo (Sprache lernen)</li>



<li>Nein &#8211; bei endlosem Social Media (Doom)Scrolling</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Würde es auch funktionieren, wenn wir transparent kommunizieren, was wir tun?</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Ja: &#8220;Wir erinnern dich, weil regelmäßiges Üben beim Lernen hilft&#8221;</li>



<li>Nein: &#8220;Wir zeigen dir emotionale Inhalte, damit du länger bleibst&#8221;</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Würden wir wollen, dass unsere eigenen Kinder/Partner/Freunde so angesprochen werden?</strong></li>
</ol>



<p>Wenn du alle drei mit &#8220;Ja&#8221; beantworten kannst, bist du wahrscheinlich auf der richtigen Seite.</p>



<p>Diese drei Fragen sind kein Zufall, sondern orientieren sich an etablierten Frameworks aus der UX‑Ethik wie Sharon Lindbergs Design Ethics at Work (Forschungsprojekt zur ethischen Abwägung im Design) und an Ethical-Persuasion-Modellen (z.B. TARES Test von Baker &amp; Martinson, 2001, als gedankliches Konstrukt, das zeigt, wie Transparenz und Nutzerwohl in Persuasive UX zu prüfen sind).</p>



<p>Unser Ziel war es, diese theoretischen Prinzipien in eine alltagstaugliche Prüffrage-Logik zu übersetzen, die Produktteams direkt anwenden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was wir als Designer*innen und Entwickler*innen daraus lernen können</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Tonalität ist strategisch, nicht dekorativ</h3>



<p>Viele Teams behandeln UX Writing als Nachgedanke: &#8220;Schreib noch schnell einen Text für den Button.&#8221; Aber Tonalität ist Teil der User Experience – manchmal sogar der entscheidende Teil.</p>



<p>Praktisch umgesetzt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Definiert die Persönlichkeit eures Produkts, bevor ihr den ersten Text schreibt</li>



<li>Erstellt einen Tone-of-Voice-Guide mit konkreten Dos and Don&#8217;ts</li>



<li>Testet verschiedene Tonalitäten mit echten Usern – was sich intern witzig anfühlt, kann extern nervig wirken</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Kenne den Kontext deines Produkts</h3>



<p>Der Ton funktioniert bei Duolingo. Bei einer Banking-App? Katastrophe. Bei einer Meditations-App? Verfehlt das Ziel komplett.</p>



<p>Frag dich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was ist der emotionale Zustand der User in diesem Moment?</li>



<li>Was ist das übergeordnete Ziel – meines Produkts und meiner User?</li>



<li>Welche Beziehung soll mein Produkt zu den Usern haben?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Ehrlichkeit &gt; Tricks</h3>



<p>User sind nicht dumm. Sie merken, wenn du versuchst, sie zu manipulieren. Duolingos Direktheit funktioniert gerade deshalb, weil sie nicht verschleiert wird<em>.</em></p>



<p>Hier ein paar Alternativen zu Deceptive Patterns:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Statt &#8220;Nur noch 3 auf Lager!&#8221; → &#8220;Andere schauen sich das gerade auch an&#8221;</li>



<li>Statt &#8220;Deine Freunde vermissen dich!&#8221; → &#8220;Du hast 3 neue Nachrichten&#8221;</li>



<li>Statt &#8220;Letzte Chance!&#8221; → &#8220;Das Angebot läuft ab am dd/mm/yy&#8221;</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Humanisierung braucht Konsistenz</h3>



<p>Eine witzige Notification ist nett. Eine konsistente Persönlichkeit über alle Touchpoints hinweg ist ein Beispiel für gutes UX Design.</p>



<p>Checkliste für dein Produkt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klingt eure App in Onboarding, Notifications und Error Messages gleich?</li>



<li>Würden User die &#8220;Stimme&#8221; eures Produkts wiedererkennen?</li>



<li>Passt die Tonalität zu eurer Brand – oder wirkt sie aufgesetzt?</li>



<li>Welche Rolle soll dein Produkt einnehmen?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Praktische Anwendung: So entwickelst du den richtigen Ton</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 1: User Research mit Fokus auf Sprache</h3>



<p><strong>Verstehe, wie deine User denken und reden:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie reden deine User über dein Produkt?</li>



<li>Welche Metaphern nutzen sie?</li>



<li>Welche Beziehung wollen deine User zum Produkt?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 2: Definiere deine Produkt-Persönlichkeit</h3>



<p><strong>Stell dir dein Produkt als Person vor:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welchen Job hat er/sie?</li>



<li>Wie würde er/sie im echten Leben reden?</li>



<li>Was würde er/sie NIE sagen?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 3: Teste in extremen Situationen</h3>



<p><strong>Ein guter Tonfall zeigt sich in Krisensituationen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie redet deine App, wenn etwas schiefgeht?</li>



<li>Wie kommuniziert sie Fehler?</li>



<li>Wie spricht sie User an, die lange weg waren?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 4: Iteriere mit echtem Feedback</h3>



<p>Keine Tonalität überlebt den ersten User-Kontakt unverändert. Teste,&nbsp; wir lernen darausund&nbsp; passen dementsprechend an</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Duolingo uns noch lehrt: Die Power von Microcopy</h2>



<p>Diese eine Notification ist vielleicht 15 Wörter lang. Aber sie zeigt, was Microcopy kann, wenn es gut gemacht ist:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Re-Engagement ohne Druck</li>



<li>Markenbildung durch Konsistenz</li>



<li>Emotionale Verbindung durch Humor</li>



<li>Verhaltensänderung durch den richtigen Ton</li>
</ul>



<p><strong>Die besten UX-Texte sind die, die man seinen Freunden zeigt und sagt: &#8220;Guck mal, wie witzig!&#8221;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: UX Writing ist UX Design</h2>



<p>Duolingos Eule ist kein Marketing-Gag. Sie ist eine sorgfältig entwickelte Persönlichkeit mit positivem Effekt auf die User Experience. Jede Notification, jeder Button-Text, jede Fehlermeldung wurde so konzipiert, dass sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zur Marke Duolingo passt</li>



<li>Nutzer*innen versteht</li>



<li>Ehrlich kommuniziert</li>



<li>Zum Handeln motiviert – aber ohne zu manipulieren</li>
</ul>



<p>Das ist kein Zufall, sondern eine Strategie.</p>



<p><strong>Und am Ende ist gutes UX Writing wie gute UX insgesamt: unsichtbar, wenn es funktioniert – und unvergesslich, wenn es wirkt.</strong></p>



<p>Dies ist Teil 2 der zweiteiligen Serie über UX Writing und Design-Ethik. 👉 Teil 1 gibt es hier zu lesen: <a href="https://birdux.studio/duolingos-ux-writing-teil-1/">Die Anatomie einer perfekten Notification</a></p>



<p></p>



<p><em><em><strong>Bei BIRD UX entwickeln wir seit 2011 die strategische Grundlage für solche Nuancen: Wir helfen unseren Kund*innen konsistente UX-Strategien zu entwickeln, in denen Content und Text nicht nachträglich aufgesetzt werden, sondern von Anfang an als basaler Bestandteil des User Interfaces mitgedacht sind. Denn Tonalität ist keine Frage des Copywritings – sondern der Produktstrategie. <a href="https://birdux.studio/kontakt/">Klingt, als könnten wir Dir bei Deinen Herausforderungen weiterhelfen? Melde Dich gerne!</a></strong></em></em></p>



<h4 class="wp-block-heading">Quellen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Baker, S., &amp; Martinson, D. L. (2001). The TARES Test: Five Principles for Ethical Persuasion. Journal of Mass Media Ethics, 16(2–3), 148–175. https://doi.org/10.1080/08900523.2001.9679610</li>



<li>Cialdini, R. B. (2008). Influence (5. Aufl.). Pearson</li>



<li>Deci, E. L., &amp; Ryan, R. M. (1985). Intrinsic motivation and self-determination in human behavior. New York, NY: Plenum</li>



<li>​​Fogg, B. J. (2003). Persuasive technology: using computers to change what we think and do. Morgan Kaufmann Publishers</li>



<li>Hassenzahl, M., &amp; Laschke, M. (2015). Pleasurable Troublemakers. In S. P. Walz &amp; S. Deterding (Eds.), The Gameful World (pp. 167–196). The MIT Press. https://doi.org/10.7551/mitpress/9788.003.0011</li>



<li>Lindberg, S. (2024). Design Ethics at Work. <a href="https://urn.kb.se/resolve?urn=urn:nbn:se:su:diva-233188" target="_blank" rel="noopener">https://urn.kb.se/resolve?urn=urn:nbn:se:su:diva-233188</a></li>
</ul>



<p>Character aus Artikel Cover Bild von <a href="https://duolingopress.lingoapp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://duolingopress.lingoapp.com/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jetzt bewerben für eine kostenlose UX- und Service-Design-Beratung während der Orange Weeks</title>
		<link>https://birdux.studio/orange-weeks-orange-hours-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jennifer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 14:54:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studio News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://birdux.studio/?p=26926</guid>

					<description><![CDATA[Körperliche oder sexuelle Gewalt gehört vielerorts zur alltäglichen Erfahrung von Frauen. Am 25. November machen die UN mit dem &#8220;Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen&#8221; weltweit auf diesen Missstand aufmerksam. Der Tag ist gleichzeitig Startpunkt der UN-Kampagne #OrangeTheWorld (oder #16DaysOfActivism), die jedes Jahr vom 25. November bis 10. Dezember mit verschiedenen Aktionen weltweit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Körperliche oder sexuelle Gewalt gehört vielerorts zur alltäglichen Erfahrung von Frauen. Am 25. November machen die UN mit dem &#8220;Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen&#8221; weltweit auf diesen Missstand aufmerksam. <br>Der Tag ist gleichzeitig Startpunkt der UN-Kampagne #OrangeTheWorld<strong> </strong>(oder<strong> </strong>#16DaysOfActivism), die jedes Jahr vom 25. November bis 10. Dezember mit verschiedenen Aktionen weltweit auf das Problem der geschlechtsspezifischen Gewalt aufmerksam macht.</p>



<p>Anlässlich der 16 Days of Activism möchten wir als von Frauen geführtes Unternehmen einen Beitrag leisten: Wir bieten <strong>zwei gemeinnützigen Organisationen</strong>, die gegen geschlechtsspezifische Gewalt&nbsp; arbeiten, eine kostenlose UX- und Service-Design-Beratung an. Wir nennen dieses kostenlose Beratungsangebot <strong>Orange Hours</strong> 🧡.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Orange Hours</strong> 🧡</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Unser Angebot</h3>



<p>✅ Einen individuellen Beratungstermin via Zoom (Dauer 2-3 Stunden)<br>✅ Wir schauen uns gemeinsam mit euch euer digitales Angebot an (z.B. Ad-hoc-UX-Audit eurer Website oder das Service Design eurer Online-Beratung).<br>✅ Wir geben euch konkrete, umsetzbare Empfehlungen. Falls ihr betreuende Grafiker*innen oder Entwickler*innen habt, die die Empfehlungen umsetzen, sind diese ebenfalls herzlich zum Termin eingeladen.<br>✅ Wir legen den Fokus auf Accessibility &amp; Safety by Design, denn sichere, zugängliche digitale Räume können Leben retten.</p>



<p><strong>Für wen:</strong> Zwei Gemeinnützige Organisationen im Bereich Beratung, Prävention und Gewaltschutz für Frauen<br><strong>Bewerbung bis: </strong>20.11.2025, 18:00 Uhr (C.E.T.)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Teilnahmebedingungen</h3>



<p>Wir bieten jeder Organisation einen individuellen 2-3-stündigen Beratungstermin via Zoom an. Pro Organisation können wir zwei Terminoptionen anbieten – bitte wählt einen davon:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Organisation 1:
<ul class="wp-block-list">
<li>ENTWEDER Do 27.11.2025 (Beginn zwischen 10:00 und 14:00 Uhr)&nbsp;</li>



<li>ODER Fr 28.11.2025 (Beginn 10:00 Uhr)&nbsp;</li>
</ul>
</li>



<li>Organisation 2:
<ul class="wp-block-list">
<li>ENTWEDER Do 04.12.2025 (Beginn zwischen 10:00 und 14:00 Uhr)&nbsp;</li>



<li>ODER Fr 05.12.2025 (Beginn 10:00 Uhr)</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p><strong>WICHTIG</strong>: Bitte habt Verständnis dafür, dass wir euch leider nicht berücksichtigen können, falls keiner der vorgeschlagenen Termine für euch passt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">So bewerbt ihr euch für die Orange Hours</h3>



<p>Schreibt uns an <strong>hallo@birdux.studio</strong><br>Betreff: 🧡 Bewerbung Orange Hours und dem Namen eurer Organisation<br><br>und stellt bitte folgende Infos bereit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kurze Vorstellung eurer Organisation (Name + 2-3 Sätze: Was macht ihr? Für wen seid ihr da?)</li>



<li>Welches digitale Angebot/welchen Service ihr verbessern möchtet (z.B. Website, App, Online-Beratungstool, Buchungssystem)</li>



<li>Eure Herausforderungen: Was bereitet euch an eurem digitalen Angebot Sorgen? Was möchtet ihr verbessern, wisst aber nicht genau, wie?</li>



<li>Wie viele Menschen erreicht ihr im Schnitt? (Wie viele Menschen erreicht ihr im Schnitt pro Monat/Jahr?)&nbsp;</li>



<li>Warum gerade jetzt? (z.B. ist ein Relaunch geplant? Habt ihr negatives Feedback bekommen? Habt ihr Ressourcen, es umzusetzen?)</li>



<li>Welcher Beratungstermin würde für Euch passen?&nbsp;</li>
</ul>



<p><strong>Bewerbungsdeadline</strong>: 20.11.2025, 18:00 Uhr (C.E.T.)</p>



<p>Wir bedanken uns jetzt schon bei allen Organisationen, die tagtäglich gegen geschlechtsspezifische Gewalt arbeiten. Eure Arbeit ist unverzichtbar und verdient alle Unterstützung, die sie bekommen kann. Wir freuen&nbsp; uns auf Eure Bewerbungen und hoffen, dass wir mit den Orange Hours zwei Organisationen dabei helfen können, ihre wichtige Arbeit noch ein Stück zugänglicher zu machen.&nbsp;</p>



<p><strong>Denn sichere, zugängliche digitale Räume können Leben retten – und manchmal sind es die kleinen Verbesserungen, die den größten Unterschied machen.</strong><br></p>



<p>Bis bald!🧡<br>Jenny und Steffi von BIRD UX</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Links und weitere Infos zu den Orange Weeks</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://unwomen.de/orange-the-world/" target="_blank" rel="noopener">https://unwomen.de/orange-the-world/</a></li>



<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Tag_zur_Beseitigung_von_Gewalt_gegen_Frauen" target="_blank" rel="noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Tag_zur_Beseitigung_von_Gewalt_gegen_Frauen</a>&nbsp;</li>



<li><a href="https://www.hilfetelefon.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.hilfetelefon.de/</a>&nbsp;</li>



<li><a href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/tag-gegen-gewalt-an-frauen-und-orange-days-2025-veranstaltungen-der-inforeihe-kinder-jugend-und-familie/" target="_blank" rel="noopener">https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/tag-gegen-gewalt-an-frauen-und-orange-days-2025-veranstaltungen-der-inforeihe-kinder-jugend-und-familie/</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>“Im Ernst jetzt?” – Duolingos UX Writing &#124; Teil 1: Die Anatomie einer funktionierenden Notification</title>
		<link>https://birdux.studio/duolingos-ux-writing-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jennifer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:02:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Experience Design]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://birdux.studio/?p=26896</guid>

					<description><![CDATA[Der Moment, der diesen Artikel inspirierte Monatelang habe ich Duolingo gekonnt ignoriert. Mal wieder Französisch lernen? Schöne Idee, aber irgendwo zwischen Arbeit, Lehraufträgen und Psychologiestudium einfach untergegangen. Gestern dann: App-Update runtergeladen, kurz mal geöffnet, wieder geschlossen. Also…ja: nichts gemacht. Dann hab ich später auf mein Handy geschaut&#160; und da ist sie, diese Notification: “Bist du [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Der Moment, der diesen Artikel inspirierte</h2>



<p>Monatelang habe ich Duolingo gekonnt ignoriert. Mal wieder Französisch lernen? Schöne Idee, aber irgendwo zwischen Arbeit, Lehraufträgen und Psychologiestudium einfach untergegangen. Gestern dann: App-Update runtergeladen, kurz mal geöffnet, wieder geschlossen. Also…ja: nichts gemacht.</p>



<p>Dann hab ich später auf mein Handy geschaut&nbsp; und da ist sie, diese Notification: “<em>Bist du bloß zurückgekommen, um mich wieder zu ghosten? Jetzt mach aber eine Französischlektion!</em>”&nbsp;Ich musste echt kurz lachen. Dann kam die UX Designerin in mir durch: <strong>Warum funktioniert das so gut und “catcht” meine Aufmerksamkeit?</strong></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="396" src="https://birdux.studio/wp-content/uploads/2025/10/UX-writing-notification-duolingo-BIRD-UX.jpeg" alt="Screenshot einer Duolingo-Benachrichtigung auf dunklem Hintergrund mit Text: 'Steffi, im Ernst jetzt? Bist du bloß zurückgekommen, um mich wieder zu ghosten? Jetzt mach aber eine Französischlektion!' Links das Duolingo-App-Icon mit grüner Eule mit neutralem Ausdruck, rechts daneben eine kleinere grüne Eule mit beleidigt-abgewandtem Gesichtsausdruck." class="wp-image-26900" srcset="https://birdux.studio/wp-content/uploads/2025/10/UX-writing-notification-duolingo-BIRD-UX.jpeg 750w, https://birdux.studio/wp-content/uploads/2025/10/UX-writing-notification-duolingo-BIRD-UX-480x253.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 750px, 100vw" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Aus eigener Erfahrung: Was andere Apps so sagen</h2>



<p>Um zu verstehen, warum Duolingos Ansatz besonders ist, schauen wir uns an, wie andere Apps mit inaktiven Usern kommunizieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Garmin:</strong> Status “unproduktiv” nach einem 15 km Lauf sonntagmorgens um 7 Uhr (Ja ähm…danke auch?!)</li>



<li><strong>To-Do-Apps:</strong> &#8220;12 überfällige Aufgaben warten auf dich&#8221;<em> </em>(Ich weiß. Deshalb öffne ich die App ja nicht hihi.)</li>



<li><strong>Social Media:</strong> &#8220;Du verpasst gerade, was deine Freunde alles posten!&#8221; (FOMO als Geschäftsmodell.)</li>



<li><strong>Meditation-Apps:</strong> &#8220;Deine 30-Tage-Streak ist verloren 😔&#8221; (Man beachte diese Ironie, dass eine Meditation-App Stress erzeugt&#8230;)</li>
</ul>



<p>Also, zusammenfassend könnte man sagen, dass die meisten Apps eine Kombination aus&nbsp; Schuldgefühlen, künstlicher Dringlichkeit, Verlustaversion ( = was du &#8220;verlierst&#8221;) und sozialem Druck nutzen. Duolingo macht etwas anderes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Anatomie guten UX Writings: Was Duolingo richtig macht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Selbstironie statt Schuldinduktion</h3>



<p>&#8220;<em>Bist du bloß zurückgekommen, um mich wieder zu ghosten?</em>”</p>



<p>Die App spricht aus, was ich selbst gerade denke – bevor ich es formulieren kann. Sie kennt mein Verhalten (Update laden, öffnen um… well, …nichts zu tun) und kommentiert es mit einem Augenzwinkern. Keine Anklage, sondern ein &#8220;Ich durchschaue dich, und das ist okay.&#8221;</p>



<p><strong>Warum das funktioniert:</strong> Menschen reagieren defensiv auf Vorwürfe, aber aufgeschlossen auf Humor. Die selbstironische Tonalität signalisiert: &#8220;Wir nehmen uns selbst nicht zu ernst – und dein Verhalten jetzt auch nicht.&#8221;</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Aber Moment – ist das nicht auch ein Schuldgefühl?</strong></h4>



<p>Auf den ersten Blick könnte man denken: Der &#8220;Ghosting&#8221;-Vorwurf, das ist doch auch eine Schuldinduktion! Aber hier liegt eine entscheidende psychologische Nuance.</p>



<p><strong>Klassisches Schuldinduktion (à la Garmin):</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Fokus liegt auf dem Versagen: &#8220;Du bist unproduktiv&#8221;</li>



<li>Die Identitätsebene wird (wenn auch implizit) angegriffen: &#8220;Du bist inaktiv/faul/unmotiviert&#8221; (adressiert die Person statt das Verhalten)</li>



<li>Fokus auf Vergangenheit und Loss-Aversion: Betonung liegt darauf, was du bereits verloren hast.</li>



<li>Vergleich mit anderen: &#8220;Andere haben schon dies und das erreicht&#8230;&#8221;</li>
</ul>



<p><strong>Die emotionale Wirkung ist meist Scham und Resignation, also eher negativ.&nbsp;Duolingos Ansatz bewertet dich nicht:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hält den Fokus auf deinem Verhalten: &#8220;Du ghostest&#8221; (nicht &#8220;Du bist ein Ghoster&#8221;)</li>



<li>Bleibt auf der Situationsebene: Beschreibt, was du tust und nicht wer du bist<em> </em>(vgl. Gollwitzer, 1993,2006)&nbsp;</li>



<li>Ist gegenwartsorientiert: &#8220;Jetzt mach aber&#8230;&#8221; (Handlungsaufforderung)</li>



<li>Kein Vergleich mit anderen: Nur du und die Eule</li>
</ul>



<p><strong>Hat zwar auch eine emotionale Wirkung,aber eine positive: </strong>Man fühlt sich ertappt, muss dabei aber schmunzeln. Das hinterlässt eher ein gutes als ein schlechtes Gefühl.</p>



<p><strong>Der entscheidende Unterschied</strong>: Duolingo benennt das Verhalten spielerisch, ohne die Person zu bewerten. Das ist psychologisch ein Riesenunterschied. Verhalten kann ich ändern, aber meine Identität nicht. Dazu kommt: Die Eule stellt sich selbst als &#8220;Opfer&#8221; dar (&#8220;…mich ghosten&#8221;), was den Spieß humorvoll umdreht. Ich fühle mich nicht schlecht über mich, sondern schmunzle über die Situation. Das löst keine Abwehrhaltung aus, sondern öffnet mich für die Aufforderung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Anthropomorphisierung* mit Persönlichkeit</h3>



<p>Die Duolingo-Eule ist keine neutrale Lern-AI. Sie ist eine Persönlichkeit – vielleicht manchmal leicht passiv-aggressiv, immer hartnäckig, aber letztlich – und das ist das Ding: auf deiner Seite. Sie erinnert an Menschen, die wir kennen: die Freundin, die fragt: &#8220;Wann sehen wir uns endlich mal wieder?&#8221; oder die Trainerin, die sagt: &#8220;Schön, dass du da bist – jetzt mach aber auch was!&#8221;</p>



<p><strong>Der Unterschied zu anderen Apps:</strong> Die Eule ist konsistent in ihrer Persönlichkeit. Nicht mal süß, mal streng, mal verzweifelt. Sie hat einen erkennbaren Charakter, und genau das schafft eine Beziehung.</p>



<p>*Anthropomorphisierung =<strong> </strong>psychologische Zuschreibung menschlicher Eigenschaften an ein nicht-lebendes Objekt<em>&nbsp;</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Ehrlichkeit über Manipulation</h3>



<p>&#8220;<em>Jetzt mach aber eine Französischlektion</em>!&#8221;</p>



<p>Keine false urgency (&#8220;Nur noch 2 Stunden!&#8221;), keine fake scarcity (&#8220;Letzter Tag!&#8221;), keine emotionale Erpressung. Stattdessen: eine direkte Aufforderung. Fast schon frech, aber sehr ehrlich.</p>



<p>Psychologisch clever: Diese fast freche Direktheit wirkt eher frisch in einer Welt voller manipulativer Notifications. Wir sind so an Deceptive Patterns gewöhnt, dass Ehrlichkeit überraschend und positiv wirkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Timing und Kontext</h3>



<p>Die Notification kam nicht zufällig. Sie kam genau, nachdem ich die App geöffnet und wieder geschlossen hatte – ohne eine Französisch-Lektion zu machen. Das ist präzises Behavioral Tracking, aber im Dienst einer sinnvollen Intervention. (Fogg, 2003)</p>



<p>Der Kontext macht einen Unterschied. Bei einer Shopping-App wäre dasselbe Timing gruselig (&#8220;Du hast geguckt, aber nicht gekauft?&#8221;). Bei einem Lerntool ist es legitim. Mehr zum Kontext lest ihr in Teil 2 (erscheint bald!) .&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was wir bisher gelernt haben</h2>



<p>Duolingos Notification funktioniert, weil sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verhalten benennt</strong> statt Identität zu bewerten</li>



<li>Eine <strong>konsistente Persönlichkeit</strong> hat, die Beziehung schafft</li>



<li><strong>Ehrlich</strong> ist statt manipulativ</li>



<li><strong>Kontext versteht</strong> und perfekt getimed ist</li>
</ul>



<p>Aber hier kommt die entscheidende Frage: Warum funktioniert dieser Ton bei Duolingo so gut – und würde bei Instagram oder TikTok toxisch wirken? Wo liegt die ethische Grenze zwischen charmanter Motivation und manipulativer Retention?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Im zweiten Teil gehts um:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum derselbe Ton bei Duolingo motiviert – und bei Instagram manipuliert</li>



<li>Ein 3-Fragen-Framework<strong> </strong>für ethisches Engagement Design</li>



<li>4 praktische Schritte zum richtigen Ton für dein Produkt</li>
</ul>



<p><strong>Folgt uns auf LinkedIn (<a href="https://www.linkedin.com/company/birdux-studio" target="_blank" rel="noopener">www.linkedin.com/company/birdux-studio</a>) oder Bluesky (<a href="https://bsky.app/profile/birdux.bsky.social" target="_blank" rel="noopener">bsky.app/birdux</a>), um Teil 2 nicht zu verpassen.&nbsp;</strong></p>



<p></p>



<h4 class="wp-block-heading">Quellen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>​​Fogg, B. J. (2003). Persuasive technology: using computers to change what we think and do. Morgan Kaufmann Publishers</li>



<li>Gollwitzer, P. M. (1993). &#8220;Implementation Intentions: Strong Effects of Simple Plans.&#8221; American Psychologist.</li>



<li>Gollwitzer, P. M., &amp; Sheeran, P. (2006). &#8220;Implementation intentions and goal achievement: A meta-analysis of effects and processes.&#8221; Advances in Experimental Social Psychology.</li>



<li>Kahneman, D., &amp; Tversky, A. (1990). Prospect theory: An analysis of decision under risk. In P. K. Moser (Ed.), <em>Rationality in action: Contemporary approaches</em> (pp. 140–170). Cambridge University Press. (Reprinted from &#8220;Econometrica&#8221; 47 (1979), 263-91)</li>
</ul>



<p>Character aus Artikel Cover Bild von <a href="https://duolingopress.lingoapp.com/" target="_blank" rel="noopener">https://duolingopress.lingoapp.com/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>14 Jahre nutzerzentrierte Lösungen mit Business-Impact.</title>
		<link>https://birdux.studio/14-jahre-nutzerzentrierte-loesungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 10:25:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studio News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://birdux.studio/?p=26599</guid>

					<description><![CDATA[Es ist August und das bedeutet: HAPPY BIRTHDAY MONTH für uns! BIRD UX Studio wird stolze 14 Jahre alt. 🥳 Gegründet im Jahr 2011 – als spezialisierte UX-Studios in Deutschland noch eine Seltenheit waren – starteten wir mit einer klaren Mission: durchdachte, nutzerzentrierte Lösungen für eine zunehmend komplexe digitale Welt zu gestalten. Denn wir wissen: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist August und das bedeutet: HAPPY BIRTHDAY MONTH für uns! BIRD UX Studio wird stolze 14 Jahre alt. 🥳</p>



<p>Gegründet im Jahr 2011 – als spezialisierte UX-Studios in Deutschland noch eine Seltenheit waren – starteten wir mit einer klaren Mission: durchdachte, nutzerzentrierte Lösungen für eine zunehmend komplexe digitale Welt zu gestalten. Denn wir wissen: Nur wenn Nutzer*innen glücklich sind, hat auch das Business Grund zu feiern – und genau das treibt uns seit 14 Jahren an.</p>



<p>Wir sind stolz darauf, ein von Frauen geführtes Studio zu sein und uns in der sich ständig verändernden Landschaft des Experience Designs mit weiterentwickelt zu haben.&nbsp;</p>



<p>Unser Rebranding von The Geekettez zu BIRD UX Studio in diesem Jahr zeigt, dass wir auch nach 14 Jahren noch genauso neugierig sind und uns den Herausforderungen stellen, die ein gutes und durchdachtes UX Design lösen kann.</p>



<p>Danke an alle, die bislang Teil dieser spannenden Reise waren. Wir freuen uns darauf, mit euch die Zukunft zu gestalten.</p>



<p>Photo Credit: <a href="https://unsplash.com/de/@sharonmccutcheon?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash" target="_blank" rel="noopener"> Alexander Grey</a> auf<a href="https://unsplash.com/de/fotos/ein-rosa-goldener-hintergrund-mit-viel-goldenem-glitzer-9O1iYOHJSYs?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash" target="_blank" rel="noopener"> Unsplash</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deceptive Patterns – wenn online Services unsere Entscheidungsfreiheit manipulieren</title>
		<link>https://birdux.studio/deceptive-patterns-dsa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jennifer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 15:49:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Experience Design]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://birdux.studio/?p=26583</guid>

					<description><![CDATA[Als UX Designer*innen liegt uns ethisches Design besonders am Herzen. Daher möchten wir heute ein Thema aufgreifen, das durch den Digital Services Act (DSA), der im November 2022 in Kraft getreten ist, in der EU nun reguliert wird: Deceptive Patterns, auch bekannt als Dark Patterns. Die Vorschriften zu Dark Patterns gelten für die meisten Online-Plattformen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als UX Designer*innen liegt uns ethisches Design besonders am Herzen. Daher möchten wir heute ein Thema aufgreifen, das durch den Digital Services Act (DSA), der im November 2022 in Kraft getreten ist, in der EU nun reguliert wird: Deceptive Patterns, auch bekannt als Dark Patterns. Die Vorschriften zu Dark Patterns gelten für die meisten Online-Plattformen seit dem 17. Februar 2024 verbindlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Deceptive Patterns / Dark Patterns?</h2>



<p>Der DSA definiert in den Erwägungsgründen zum Gesetzestext den Begriff “Dark Patterns” als Praktiken auf auf Online-Schnittstellen von Online-Plattformen “mit der darauf abgezielt oder tatsächlich erreicht wird, dass die Fähigkeit der Nutzer, eine autonome und informierte Auswahl oder Entscheidung zu treffen, maßgeblich verzerrt oder beeinträchtigt wird.&#8221;<br>Einfacher ausgedrückt: Es sind manipulative Design-Tricks, die uns zu Entscheidungen verleiten sollen, die für uns nachteilig, aber für die Sevicebetrieber oder Plattformbetreiber vorteilhaft sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was verbietet der DSA konkret?</h2>



<p>Artikel 25 DSA verbietet Anbietern von Online-Plattformen, ihre Schnittstellen so zu gestalten, dass Nutzer getäuscht oder manipuliert werden. Aber hier wird&#8217;s kompliziert &#8211; denn wo genau die Grenze liegt, bleibt oft Auslegungssache. Die Begriffe im DSA wie „unverhältnismäßig stark hervorgehoben“, „unverhältnismäßig kompliziert“ oder „irreführende Standardeinstellung“ sind bewusst offen formuliert und müssen im Einzelfall ausgelegt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wann ist eine Hervorhebung &#8220;unverhältnismäßig stark&#8221;?</li>



<li>Ab wann ist ein Kündigungsprozess &#8220;unverhältnismäßig kompliziert&#8221;?</li>



<li>Wann wird aus einer normalen Standardeinstellung eine &#8220;irreführende&#8221;?</li>
</ul>



<p>Der DSA gibt uns zwar Beispiele wie wiederholte Aufforderungen zur selben Auswahl oder absichtlich erschwerte Abmeldeprozesse, aber die Entscheidung, wann das Maß voll ist, ist im Einzelfall zu treffen – also doch wieder recht schwammig, oder?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wer entscheidet, wann die Grenze überschritten ist?</h3>



<p>Diese oben dargestellte offene Formulierung schafft Flexibilität gegenüber neuen Manipulationstechniken, führt aber zwangsläufig zu Interpretationsspielraum.<br>Im Streitfall entscheiden dann letztlich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gerichte und Aufsichtsbehörden</li>



<li>Die EU-Kommission kann zusätzlich Leitlinien veröffentlichen</li>



<li>Auch Verbraucherorganisationen können Verstöße prüfen und ggf. klagen</li>
</ul>



<p>Dabei wird meist ein objektiver Maßstab angelegt: Entscheidend ist, ob eine durchschnittliche (das müsste man auch mal definieren?) Nutzer*in in<em> i</em>hrer Entscheidungsfreiheit maßgeblich beeinträchtigt wird. Typische Bewertungskriterien sind dabei wohl </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufwand </li>



<li>Verständlichkeit </li>



<li>Anzahl der Klicks </li>



<li>Gestaltungselemente </li>



<li>Der Vergleich zu anderen Auswahlmöglichkeiten </li>



<li>Die Wirkung auf das Nutzerverhalten </li>
</ul>



<p>Im Zweifel zählt also die Bewertung durch Behörden oder Gerichte, oft unter Einbeziehung von Gutachten, Nutzerstudien und Vergleichen mit branchenüblichen Standards. Das schafft zwar Flexibilität, sorgt aber auch für jede Menge Unsicherheit und „Grauzonen&#8221; in der Praxis. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet das für uns Designer*innen?</h2>



<p>Wir meinen: Diese Schwammigkeit ist sowohl Herausforderung als auch Chance. Sie gibt uns zwar auf der einen Seite durch diese “Schwammigkeit” Spielraum – zwingt Entscheider*innen aber trotzdem – was positiv ist – zu mehr Verantwortungsbewusstsein: Es zwingt quasi dazu, jede Designentscheidung aktiv zu hinterfragen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unterstützen wir die Nutzer*innen dabei, freie, informierte Entscheidungen zu treffen?</li>



<li>Oder manipulieren wir sie in eine Richtung, die primär dem Geschäftsmodell dient?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Der DSA mag in seiner Definition von Deceptive Design Patterns Interpretationsspielraum lassen, doch genau dieser Spielraum fordert nicht nur uns als Designer*innen, sondern auch die Business Stakeholder – von Produktmanager*innen und Marketingverantwortlichen bis hin zu Geschäftsführer*innen – heraus, ethische Verantwortung nicht als bloße Compliance-Übung zu betrachten, sondern als fundamentalen Teil der Unternehmenskultur.<br>Denn letztlich geht es nicht nur um die Vermeidung rechtlicher Konsequenzen, sondern um den Aufbau nachhaltigen Vertrauens in einer digitalen Welt, in der Transparenz und Nutzerautonomie die unverzichtbaren Grundpfeiler jeder zukunftsfähigen digitalen Strategie sind.</p>



<p></p>



<p><strong>Quellen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>VERORDNUNG (EU) 2022/2065 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 19. Oktober 2022 über einen Binnenmarkt für digitale Dienste und zur Änderung der Richtlinie 2000/31/EG (Gesetz über digitale Dienste) (Sprache DE):</strong> <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX%3A32022R2065" target="_blank" rel="noopener">https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX%3A32022R2065</a> (v.a Erwägungsgrund Nr 6, Artikel 25)</li>



<li><strong>Dark Patterns nach dem DSA (Sprache DE)</strong>: <a href="https://haerting.de/wissen/dark-patterns-nach-dem-dsa/" target="_blank" rel="noopener">https://haerting.de/wissen/dark-patterns-nach-dem-dsa/</a></li>



<li><strong>The Digital Service Act (Sprache EN)</strong>: <a href="https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/priorities-2019-2024/europe-fit-digital-age/digital-services-act_en" target="_blank" rel="noopener">https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/priorities-2019-2024/europe-fit-digital-age/digital-services-act_en</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das neue Gefieder von BIRD UX: Brand Farben</title>
		<link>https://birdux.studio/bird-ux-brand-farben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jennifer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 15:40:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studio News]]></category>
		<category><![CDATA[Re-Branding]]></category>
		<category><![CDATA[branding]]></category>
		<category><![CDATA[re-branding]]></category>
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					<description><![CDATA[Von YelLOW zu WOW: Warum unser Studio jetzt in drei neuen Farben leuchtet.  Ihr habt’s bestimmt schon mitbekommen: Aus The Geekettez wurde vor wenigen Wochen offiziell BIRD UX. Neuer Name, neues Logo, neue Seite – alles frisch, alles auf Anfang. Aber was wäre ein echter Neustart ohne neue Farben? Genau darum geht’s heute: Unser neues [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Von YelLOW zu WOW: Warum unser Studio jetzt in drei neuen Farben leuchtet. <br><br>Ihr habt’s bestimmt schon mitbekommen: Aus The Geekettez wurde vor wenigen Wochen offiziell BIRD UX. Neuer Name, neues Logo, neue Seite – alles frisch, alles auf Anfang. Aber was wäre ein echter Neustart ohne neue Farben? Genau darum geht’s heute: Unser neues Farbsystem. Und nein, wir haben nicht einfach das Farbrad gedreht und irgendwann „Stopp!“ geschrien – auch wenn das sicherlich einen riesen Spaß gemacht hätte.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Brandfarben die unsere Story erzählen&#8230; </h2>



<h5 class="wp-block-heading">&#8230;und Qualitäten hervorheben</h5>



<p>Farben sind Vibes, Farben sind Haltung. Sie zeigen bestenfalls, wofür wir stehen und wie es sich anfühlt, mit uns zu arbeiten. Deshalb haben wir uns gefragt: Was macht BIRD UX eigentlich aus? Welche Eigenschaften feiern unsere Kund*innen an uns am meisten? Die Antwort: Drei ganz besondere Merkmale, die wir jetzt auch sichtbar machen.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Mintgrün: Society-Centred Design</h6>



<p>Unsere Mission: respektvolle, ethische, inklusive und Ressourcen sparende Design Lösungen finden. Lösungen, die bestenfalls in der Lage sind, gesellschaftliche und ökologische Probleme zu adressieren. Helles und kräftiges Mintgrün ist nach unserem Empfinden die perfekte Farbe, um dieses Design Ziel zu visualisieren: ein helles, lautes Grün, das leuchtet wie ein Leuchtturm, genau wie die Projekte, die wir anstoßen wollen.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Cyan: Empowerment durch Wissen</h6>



<p>Cyan kennt ihr vielleicht schon aus unserem alten Studio Blog. Für uns steht’s für mehr als „nur“ Wissen: Wir wollen, dass unsere Kund*innen nach dem Projekt nicht nur schlauer und besser informiert, sondern auch selbstbewusster sind. Ob in Workshops, Lehraufträgen oder im Daily Doing – Wissen teilen ist unser Ding. Und Cyan? Das perfekte Symbol für diesen Spirit.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Pastellrosa: Nahbar, partnerschaftlich, immer auf Augenhöhe</h6>



<p>Nichts ist schlimmer als Blackbox-Design und Prozesse, bei denen keiner mehr durchblickt, warum welche Entscheidungen getroffen wurden. Wir stehen für Offenheit, Transparenz und echte Partnerschaft. Pastellrosa bringt genau dieses Gefühl rüber: Wir sind nahbar, ehrlich und machen Design zum Team-Sport.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Sweet Spot im Experience Design&nbsp;</h2>



<h5 class="wp-block-heading">Nice, but &#8211; warum denn drei Farben und keine zwei, vier oder zehn?&nbsp;</h5>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="488" src="https://birdux.studio/wp-content/uploads/2025/06/BIRDUX-Colours-PhasesOfDesign-1024x488.jpg" alt="Venn-Diagramm mit drei sich überschneidenden Kreisen in Türkis, Mintgrün und Rosa, die die Bereiche „Research &amp; Strategy“, „Evaluation &amp; Refinement“ und „Ideation &amp; Design“ repräsentieren. Im Schnittpunkt der drei Kreise steht „Sweet Spot“. Die Grafik visualisiert die Phasen des UX-Designprozesses und nutzt die neuen Brandfarben von BIRD UX." class="wp-image-26427" srcset="https://birdux.studio/wp-content/uploads/2025/06/BIRDUX-Colours-PhasesOfDesign-980x467.jpg 980w, https://birdux.studio/wp-content/uploads/2025/06/BIRDUX-Colours-PhasesOfDesign-480x229.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Auch wenn wir sicherlich noch weitere Studio Merkmale hätten workshoppen können, sind Society-Centered Design, Empowerment durch Wissensvermittlung und nahbare Design Partner*innen auf Augenhöhe die, zu denen wir in vergangenen Projekten das meiste positive Feedback erhalten haben.<br>Sie spiegeln unsere drei wichtigsten Studio-Qualitäten. Und ganz ehrlich: Sie passen perfekt zu den drei Phasen, die für uns im Experience Design zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Research &amp; Strategie</strong></li>



<li><strong>Ideation &amp; Design</strong></li>



<li><strong>Evaluation &amp; Refinement</strong></li>
</ul>



<p>Wenn alle drei Phasen zusammenkommen, entsteht der Sweet Spot – das Maximum an Wertschöpfung und Experience Magic.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>The Geekettez werden &#8211; BIRD UX</title>
		<link>https://birdux.studio/the-geekettez-werden-bird-ux/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jennifer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2025 11:59:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studio News]]></category>
		<category><![CDATA[Re-Branding]]></category>
		<category><![CDATA[branding]]></category>
		<category><![CDATA[re-branding]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://neu.thegeekettez.com/?p=24234</guid>

					<description><![CDATA[Es ist offiziell: Wir sagen „Goodbye“ zu The Geekettez und „Hello“ zu BIRD UX! Nach fast 15 Jahren voll mit tollen und spannenden Projekten, lieben Menschen, viel Spass und Höhen und Tiefen haben wir beschlossen, dass es Zeit für eine Veränderung ist. Und nein, das hat nichts mit einer plötzlichen Abneigung gegen Katzen zu tun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist offiziell: Wir sagen „Goodbye“ zu The Geekettez und „Hello“ zu BIRD UX! Nach fast 15 Jahren voll mit tollen und spannenden Projekten, lieben Menschen, viel Spass und Höhen und Tiefen haben wir beschlossen, dass es Zeit für eine Veränderung ist. Und nein, das hat nichts mit einer plötzlichen Abneigung gegen Katzen zu tun – obwohl unser ursprünglicher Name eine Hommage an die LOLcats, dem lolspeak, oder kitty pidgin und dessen Z-Endungen war. Aber lasst uns von Anfang an erzählen.</p>



<p></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie alles begann: Der Ursprung von The Geekettez</h2>



<p>2011, ein Sonnenuntergang in Austin, Texas während des SXSW, ein staubiger Foodtruck-Parkplatz – klingt wie der Anfang eines Roadmovies, oder? Genau hier entstand die Idee für unsere gemeinsame Zusammenarbeit. Wir beiden UX-Freundinnen – Jennifer Moss und Stefanie Kegel – träumten von einem Studio, das es damals &#8211; zumindest in Deutschland nur selten gab &#8211; ein Studio das mit Hilfe von Nutzer*innen zentrierten Design echten Mehrwert bringt. Ein Freund hörte uns zu, grinste und sagte: „Ihr seid echte Geekettez!“ Da guckten wir uns nur an, und so waren “The Geekettez“ geboren. Der Name blieb – und wurde zu einem Symbol für unsere kreative Reise.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Warum jetzt ein neuer Name?</h5>



<p>Wir lieben The Geekettez, keine Frage. Aber nach 15 Jahren mussten wir uns endlich eingestehen: Nicht jede*r versteht den Namen (geschweige denn kann ihn aussprechen). Und auch wenn wir uns sicher sind, dass die LOLcats eines Tages ihr Retrovival feiern werden – wir wollten einen Namen, der uns, unsere Werte und unseren Fokus besser repräsentiert. Denn genau wie die Technologie und unser Berufsfeld hat sich auch unser Studio weiterentwickelt.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Von (LOL)cats zu Vögeln: Willkommen bei BIRD UX</h2>



<h5 class="wp-block-heading">BIRD ist ein Akronym und steht dabei für unsere Werte, die wir in unseren Designansätzen vertreten. BIRD steht für….</h5>



<p></p>



<h6 class="wp-block-heading">Better Insight, Real Design</h6>



<p>BIRD UX steht für fundierte Nutzerforschung (<em>Better Insights</em>) und ein tiefes Verständnis der Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Nutzer*innen sowie Betonung auf praktischen, umsetzbaren und nutzerzentrierten Designlösungen (<em>Real Design</em>).</p>



<h6 class="wp-block-heading">Beyond Interfaces, Real Delight</h6>



<p>BIRD UX betont unseren Fokus auf die gesamte Benutzererfahrung, also die Customer Journey statt nur auf ein einzelnes Produkt (<em>Beyond Interfaces</em>) sowie Designlösungen, die positiv im Gedächtnis bleiben (<em>Real Delight</em>).</p>



<h6 class="wp-block-heading">Better Inclusion, Refined Design</h6>



<p>BIRD UX unterstreicht unser Engagement für barrierefreie und inklusive Designlösungen (<em>Better Inclusion</em>), die durchdacht und präzise gestaltet sind (<em>Refined Design</em>), um die Bedürfnisse aller Benutzer*innen zu erfüllen.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Building Impact, Responsible Design</h6>



<p>BIRD UX steht für die Schaffung von positiven Veränderungen durch verantwortungsvolles und nachhaltiges Design (<em>Building Impact</em>). Wir sehen die Verantwortung von Gestaltung mit Blick auf die Zukunft und die Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt (<em>Responsible Design</em>).</p>



<h6 class="wp-block-heading">Better Interfaces, Remarkable Design</h6>



<p>BIRD UX schafft Interfaces, die nicht nur funktional sind, sondern auch Freude bereiten und das Nutzererlebnis auf ein neues Level heben.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Unsere Mission <s>bleibt</s> ist gewachsen</h2>



<p>Was BIRD UX ausmacht, ist unser Fokus auf Nutzerforschung und nachhaltige Designlösungen. Wir glauben an tiefes Verständnis der Bedürfnisse unserer Nutzer*innen und an Designs, die nicht nur funktionieren, sondern begeistern. Unser Ziel bleibt dasselbe: Erlebnisse schaffen, die positiv in Erinnerung bleiben.</p>



<p>Nicht nur wir &#8211; auch die globale Design Community haben das Verständnis von User-Centered Design immer mehr ausgeweitet und neue Aspekte mit einbezogen, so dass wir mittlerweile etwas anstreben, was teilweise als Humanity- bis hin zu Society-Centered Design bezeichnet wird. Wir verstehen darunter respektvolles, ethisches, inklusives und Ressourcen sparendes Design, was nicht nur auf die Ziele individueller Nutzer*innen oder engere Stakeholder*innen einspielt, sondern auch Lösungen für gesellschaftliche und ökologische Probleme mit einbezieht und einer ethischen Verantwortung gerecht wird.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Ändert sich sonst noch etwas?</h5>



<p>Außer unserer URL und Mail Adressen haben wir in den letzten Monaten unser komplettes Design überarbeitet. Dieses werden wir in den nächsten Wochen nochmals genauer in unserem Studio Blog beleuchten.&nbsp;</p>



<p>Wir haben zudem nach Facebook und Twitter nun auch unseren Instagram Account gelöscht. Das Unternehmen Meta passt unserer Meinung nach nicht zu unserer Mission. Ihr findet uns in Zukunft im Fediverse oder <a href="https://bsky.app/profile/birdux.bsky.social" target="_blank" rel="noopener">bei Bluesky unter @birdUX</a>.</p>



<p>Ansonsten sind wir immer noch dieselben kreativen Köpfe mit derselben Leidenschaft für herausragendes Experience Design. Nur eben mit einem neuen Namen – einem Namen, der unsere Mission und Werte besser einfängt.&nbsp;</p>
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		<title>Unser UX Newsletter: &#8220;LOVE or RAGE &#8211; Experience Matters&#8221; neu auf LinkedIn</title>
		<link>https://birdux.studio/ux-newsletter-love-or-rage-experience-matters-neu-auf-linkedin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2025 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studio News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://neu.thegeekettez.com/?p=22559</guid>

					<description><![CDATA[Wir freuen uns, euch unseren neuen LinkedIn-Newsletter &#8220;LOVE or RAGE &#8211; Experience Matters&#8221; vorzustellen! Worum geht&#8217;s? In unserem monatlichen Newsletter dreht sich alles um User Experience. Dabei sehen wir UX als Kontinuum mit zwei Extrempolen, die jedes (digitale) Erlebnis prägen können: Auf der einen Seite Große Begeisterung (LOVE) und auf der anderen Seite hohe Frustration [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir freuen uns, euch unseren neuen LinkedIn-Newsletter &#8220;LOVE or RAGE &#8211; Experience Matters&#8221; vorzustellen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht&#8217;s?</h2>



<p>In unserem monatlichen Newsletter dreht sich alles um User Experience. Dabei sehen wir UX als Kontinuum mit  zwei Extrempolen, die jedes (digitale) Erlebnis prägen können:  Auf der einen Seite Große Begeisterung (LOVE) und auf der anderen Seite hohe Frustration (RAGE). Der Name ist dabei Programm: wir zeigen euch, wie man digitale Erlebnisse von RAGE zu LOVE bringen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was könnt ihr erwarten?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Praxisnahe Insights</strong>: Von der Bedeutung von Content für das Design bis hin zum Business-Nutzen guter UX </li>



<li><strong>Echte Beispiele</strong>: Sowohl Erfolgsgeschichten als auch lehrreiche Fehlschläge </li>



<li><strong>Tipps und Tricks</strong>: Konkrete Handlungsempfehlungen für bessere User Experience</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Bereits erschienene Ausgaben</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Warum fliegt da eigentlich ein Computer aus dem Fenster?</strong> &#8211; Über die Psychologie hinter Frustration und Begeisterung</li>



<li><strong>Wenn deine Website aussieht wie Vogue, aber keine Antworten liefert</strong> &#8211; Warum Content und Design Hand in Hand gehen müssen</li>



<li><strong>Warum UX dein Business Booster ist</strong> &#8211; Wie gute UX direkt auf den Geschäftserfolg einzahlt</li>
</ol>



<p>Wir freuen uns über euer Feedback und natürlich über neue Abonnent:innen und Austausch! Den Newsletter findet ihr <a href="https://www.linkedin.com/newsletters/love-or-rage-7285297224371085312/" target="_blank" rel="noopener">hier auf LinkedIn</a>.</p>



<p>Also, bleibt auf dem Laufenden und folgt uns gerne für mehr Updates zu UX, Design und digitalen Erlebnissen! </p>
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